Radio-Website erstellen 2026: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Deine Hörer sind längst online. Sie streamen auf dem Handy, entdecken neue Sender über Google und erwarten von jedem Sender einen professionellen Webauftritt. Wer 2026 einen Radiosender ohne (gute) Website betreibt, verliert jeden Tag Hörer und Glaubwürdigkeit.
Die gute Nachricht: Eine Radio-Website zu erstellen ist heute einfacher und günstiger denn je. Diese Anleitung vergleicht die drei Wege — mit ehrlichen Vor- und Nachteilen und echten Preisen.
Warum dein Radiosender eine eigene Website braucht
Dein Stream braucht ein Zuhause. Eine nackte Stream-URL vom Hosting-Anbieter ist keine Adresse, die man auf Plakate druckt. Hörer googeln deinen Sendernamen und erwarten eine Seite mit großem Play-Button.
Google ist dein größter Zubringer. Wer nach deinem Sendernamen, deiner Stadt + „Radio" oder deinem Genre sucht, findet ohne Website deine Konkurrenz — oder nichts.
Alles an einem Ort. Sendeplan, Moderatoren-Profile, Podcasts, Events, Musikwünsche, Spenden: Eine echte Radio-Website bündelt, was Social-Media-Kanäle allein nicht leisten.
Drei Wege, eine Radio-Website zu erstellen
1. WordPress mit Radio-Theme
Der klassische Weg: Hosting mieten, WordPress installieren, ein Radio-Theme wie Pro.Radio oder OnAir2 kaufen (50–80 € einmalig).
Vorteile: volle Kontrolle, riesiges Plugin-Ökosystem, keine Plattformbindung.
Nachteile: Hosting (5–25 €/Monat), Updates, Sicherheit und Backups sind dein Job. Plugin-Konflikte legen regelmäßig den Audio-Player lahm. Rechne mit erheblichem Einrichtungs- und Wartungsaufwand — die tatsächlichen Kosten liegen deutlich über dem Theme-Preis.
2. Allgemeine Homepage-Baukästen (Wix, Squarespace)
Ziehen, ablegen, fertig. Für ein Café super — aber Radio hat Anforderungen, die diese Baukästen nicht kennen.
Vorteile: keine Technik nötig, hübsche Vorlagen.
Nachteile: kein durchlaufender Audio-Player (der Stream stoppt bei jedem Seitenwechsel), kein Sendeplan, keine Moderatoren-Profile, keine Now-Playing-Daten. Alles muss umständlich nachgebaut werden — und ab etwa 20 €/Monat ist es auch nicht billig.
3. Eine Radio-Plattform (RadioSiteMaker)
Plattformen, die speziell für Radiosender gebaut sind. Du verbindest deine bestehende Stream-URL (Icecast, Shoutcast oder jeder Hosting-Anbieter), wählst ein Design — und die Website steht, mit allen Radio-Funktionen ab Werk.
Vorteile: Live-Player, der beim Browsen weiterläuft, Sendeplan, Moderatoren-Profile, Podcasts, Events, Charts, Musikwünsche und Spenden — ohne Plugins, ohne Wartung. Eigene Domain inklusive.
Nachteile: weniger geeignet, wenn deine Website gar keine Radioseite sein soll; du arbeitest im Rahmen der Plattform.
Kosten: RadioSiteMaker kostet 99 $ pro Jahr (rund 8 € im Monat) — weniger als allein das Hosting einer WordPress-Seite.
Diese Funktionen braucht jede Radio-Website
- Live-Player, der beim Klicken durch die Seite weiterspielt
- Now Playing: Artist und Titel, automatisch aktualisiert
- Sendeplan mit Shows und Sendezeiten
- Moderatoren-Profile mit Foto und Social Links
- Podcast-Seiten zum Nachhören
- Events, Charts und Musikwünsche für die Community
- Mobiloptimiertes Design — die meisten Hörer kommen per Smartphone
Schritt für Schritt: So geht deine Radio-Website online
- Stream klarmachen. Ohne Stream-Hosting zuerst einen Anbieter wählen (oder Icecast selbst hosten). Du brauchst nur die Stream-URL.
- Weg wählen. WordPress für maximale Kontrolle und maximalen Aufwand; eine Radio-Plattform für Tempo und Ruhe.
- Inhalte sammeln. Logo, Farben, Sendeplan, Moderatoren-Fotos und Kurzbios.
- Website bauen. Bei RadioSiteMaker führt dich ein Assistent in zehn Schritten durch; bei WordPress folgen Installation, Theme-Konfiguration und Plugin-Setup.
- Domain verbinden. Eine eigene Domain (deinsender.de) macht dich auffindbar und professionell.
- Live gehen und überall verbreiten. Webadresse in jede Sendung, in die Social-Profile und in die Stream-Verzeichnisse.
Der einfachste Weg: RadioSiteMaker
RadioSiteMaker ist ein Website-Baukasten speziell für Radiosender. Live-Player mit Now Playing, Sendeplan, Moderatoren-Profile, Podcasts, Blog, Events, Charts und Spenden — alles eingebaut. Kein WordPress, keine Plugins, kein Entwickler.
Du verbindest deinen bestehenden Stream (jeder Anbieter funktioniert), wählst dein Design und bist in wenigen Minuten online. Für 99 $ im Jahr, eigene Domain inklusive. Kostenlos ausprobieren.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich kostenlos eine Radio-Website erstellen?
Bedingt. Kostenlose Baukästen haben keine Radio-Funktionen (kein durchlaufender Player, kein Sendeplan) und blenden Werbung ein. Eine seriöse Radio-Website kostet ab wenigen Euro im Monat — RadioSiteMaker liegt mit 99 $ im Jahr am unteren Ende, werbefrei und mit allen Radio-Funktionen.
Funktioniert mein bestehender Stream mit einer neuen Website?
Ja. Jede moderne Radio-Website spielt eine Standard-Stream-URL ab (Icecast, Shoutcast oder Anbieter wie RadioKing und Zeno.FM). Du musst weder den Stream-Anbieter wechseln, um eine neue Website zu bekommen, noch umgekehrt.
Brauche ich in Deutschland Lizenzen für mein Webradio?
Ja, sobald du urheberrechtlich geschützte Musik spielst: bei der GEMA (Kompositionen) und der GVL (Aufnahmen/Leistungsschutz). Die Webradio-Tarife richten sich nach Hörerzahl und Umsatz. Einen vollständigen Überblick gibt unser Lizenz-Guide für Internetradio.
Wie lange dauert es, eine Radio-Website zu erstellen?
Mit einer Radio-Plattform: Minuten bis eine Stunde, inklusive Design und Inhalten. Mit WordPress: plane ein Wochenende für Installation und Konfiguration — plus laufende Wartung danach.
Founder of RadioSiteMaker. Passionate about making professional radio station websites accessible to every broadcaster.
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